23.12.2015

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen übernimmt Ökumenisches Verbundkrankenhaus

Klinikum Mutterhaus erweitert sich um die Häuser Nord und Ehrang



Mit den Gesellschaftern des Ökumenischen Verbundkrankenhauses (ÖVK) wurde Einigung darüber erzielt, dass ab dem 01.01.2016 die beiden Standorte Elisabethkrankenhaus und Marienkrankenhaus Ehrang vom Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen übernommen und fortgeführt werden. Damit verbunden sind die Übernahme sämtlicher Mitarbeiter des ÖVK sowie die Sicherung der Gesundheitsangebote für die Zukunft.

 

Dr. Markus Horneber, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des ÖVK lobt die konstruktiven Verhandlungen: „Bei den starken Wettbewerbern in Trier war es für die kleinen Häuser schon länger schwierig, sich entsprechend zu positionieren. Deshalb ist es aus wirtschaftlicher Sicht eine gute Lösung, die beiden Standorte ins Klinikum Mutterhaus zu integrieren. Das Klinikum steht für alle Werte und Ziele, die auch uns als christlichem Träger immer wichtig waren.“

 

Dipl.-Kfm. Jörg Mehr, Geschäftsführer des Mutterhauses, betont: „In den konstruktiven Verhandlungen mit den Trägergesellschaften AGAPLESION gAG und der Marienhaus GmbH war es stets gemeinsames Ziel, die Weiterführung der beiden Häuser und damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung der Großregion Trier zu sichern und zu verbessern. Mit Unterstützung unserer Führungskräfte und aller unserer Mitarbeiter nehmen wir die Herausforderung gerne an. Gemeinsam wird die Integration der beiden Häuser in unser Klinikum gelingen. Dass die einzelnen Patientengruppen ihre liebgewonnenen und geschätzten Standorte und Abteilungen behalten können, war uns ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig entwickeln wir gemeinsam mit unseren neuen Mitarbeitern ein optimal abgestimmtes hochmodernes und gleichzeitig patientenorientiertes und fürsorgliches Versorgungskonzept in der bewährten Tradition des Mutterhauses weiter.“


Über die konkreten medizinischen und räumlichen Konzepte wird in Kürze berichtet.


Dipl.-Kaufmann Jörg Mehr, Geschäftsführer des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen, nimmt 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte ihre Zukunftsängste: „Wir wollen mit allen Mitarbeitern gemeinsam das Konzept und die Versorgung der Patienten weiterentwickeln.“

Schwester M. Elisabeth Mues, Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen, lobt die grundsätzlich hohe Motivation der Mutterhaus-Mitarbeiter: „Für uns ist die Übernahme eine Riesenchance und gleichzeitig eine große Herausforderung.“

Der Geschäftsführer des Ökumenischen Verbundkrankenhauses Achim Schütz: „Ich bin froh, dass die fortwährenden zermürbenden Gerüchte nun ein Ende haben. Für die Mitarbeiter ist es eine gute Lösung.“ Fotos (3): Helga Bohnet