09.03.2016

Wöchnerinnenstation spendet für drei Projekte


Team-Tradition im Klinikum Mutterhaus Ehrang



Die Mitarbeiterinnen der Station B3 im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Ehrang haben bei ihrem Weihnachtsbasar so viel Geld eingenommen, dass sie gleich drei Projekte unterstützen können. Nun wurden die Spenden an lokale Projekte und einen international tätigen Verein übergeben. „Bedacht wurden der Jugendtreff Ehrang und die Grundschule St. Peter aus Ehrang mit jeweils 300 Euro. Dr. Stefan Pappert erhielt für seinen Verein PEP e.V. 1500 Euro“, so Stationsleiterin Sylvia Deutschen. Der Jugendtreff verwendet das Geld für einen Ausflug ins Wiesbadener Haus der Sinne und die Grundschule nutzt die Spende für Sprachunterricht und Materialkosten. Stefan Pappert berichtete in einem Vortrag über seine Arbeit bei Interplast e.V., einem gemeinnützigen Verein für Plastische Chirurgie in Ländern der Dritten Welt. Dieser Verein widmet sich den Operationen von Kindern und Erwachsenen mit Lippen- Kiefer-Gaumenspalten, Kontrakturen durch Verbrennungen und sonstigen Missbildungen. Für den Sommer plant Pappert wieder einen Einsatz in Peru mit einem erfahrenen Operations-Team, für die er mit dem Trierer Verein PEP e.V. Spenden sammelt.

 

 

Der Weihnachtsbasar findet immer am ersten Wochenende vor dem Advent in der Aula des Klinikums Mutterhaus Ehrang statt. Das Team der Wöchnerinnenstation verkauft dort selbstgebackene Kuchen und Plätzchen, Gebasteltes und Flohmarktartikel für den guten Zweck. 2015 hat der Basar bereits zum 10. Mal stattgefunden.


Große Freude bei den Vertretern der Projekte, die vom Basar der Station B3 des Klinikums Mutterhaus Ehrang bedacht worden sind. Stationsleiterin Sylvia Deutschen (3. v. links) überreichte das Geld Dr. Stefan Pappert (2. v. links) für dem Verein Interplast e.V., Anja Kehrbaum von der Grundschule St. Peter (4. v. links) und Frau Said von vom Jugendtreff Ehrang (7. v. links).